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Ausbildung

 
 
Mit dem Inkrafttreten der "Verordnung über die Entwicklung und Erprobung der Berufsausbildung in der Automatenwirtschaft" ( veröffentlicht im Bundesgesetzblatt 2008  Teil I Nr. 1 vom 11. Januar 2008) konnten die langjährigen Bemühungen der Verbände der Unterhaltungsautomatenwirtschaft erfolgreich abgeschlossen werden. Ab August 2008 haben Automatenunternehmer erstmalig die Möglichkeit, junge Menschen in folgenden automatenspezifischen Berufen ausbilden zu können:

   •  Fachkraft für Automatenservice,
       ein zweijähriger Ausbildungsberuf, in dem alle Qualifikationen für die
       operativen Tätigkeiten rund um den Automaten erworben werden.

   •  Automatenfachmann/Automatenfachfrau,
       ein dreijähriger Ausbildungsberuf mit vertieften Kenntnissen im  
       kaufmännischen oder mechatronischen Bereich.

       Die Ausbildung zur Fachkraft für Automatenservice kann nach erfolgreichem
       Abschluss in einer Aufstiegsoption auf die Ausbildung zum/zur
       Automatenfachmann/frau angerechnet werden.

       Ausbildungsbeginn: 1. August 2008

       Ausbildungsordnung:  "Verordnung über die Entwicklung und Erprobung
                                                 der Berufsausbildung in der Automatenwirtschaft"

 

Warum neue Ausbildungsberufe?

Sie begegnen uns jeden Tag und an vielen Stellen unseres täglichen Lebens sind sie gar nicht mehr wegzudenken: Automaten. So unscheinbar sie ihre Dienste verrichten – in ihnen steckt komplexe und wertvolle Technik, die von einer ausgeklügelten Logistik im Hintergrund bedient wird. Und genau diese Automatenbranche boomt. Um den wachsenden Ansprüchen ihrer Kunden zu genügen, werden qualifizierte Fachkräfte mit kaufmännischen, technischen und serviceorientierten Qualifikationsprofilen benötigt, die in dieser Form in keinem derzeit bestehenden Ausbildungsberuf zu finden sind.

Viele Unternehmen können ihren derzeitigen und künftigen Fachkräftebedarf nur unzureichend durch Quer- und Seiteneinsteiger abdecken, die nur zu einem sehr geringen Teil die erforderlichen Qualifikationen nachweisen können: Aufwändige betriebsinterne Schulungen und Kurse sind erforderlich. Diese unbefriedigende Situation wird nun durch zwei neue automatenspezifische Ausbildungsberufe deutlich verbessert, mit dem die Unternehmen künftig ihr Fachpersonal durch eine qualifizierte betriebsbezogene Ausbildung gewinnen können.
Durch die zwei- bzw. dreijährigen Ausbildungsberufe wird eine hohe Passgenauigkeit erreicht. Gleichzeitig wird insbesondere kaufmännisch oder technisch begabten jungen Menschen eine Berufsausbildung im dualen System ermöglicht.

Fachkräfte für Automatenservice sowie Automatenfachmänner/ -frauen sind in Unternehmen der Automatenwirtschaft insbesondere in folgenden Bereichen tätig: Waren-, Getränke- und Verpflegungs-, Geld- und Bank-, Ticket-, Telefon-, Zeiterfassungs- sowie Unterhaltungsautomaten.
Sie können auch bei Automatenbetreibern wie Verkehrsunternehmen, Parkhausbetrieben, gastronomischen Betrieben, Geldinstituten, Spielstättenbetreibern und Freizeiteinrichtungen beschäftigt sein.

Detaillierte Informationen zu den neuen automatenspezifischen Ausbildungsberufen sind in einem Flyer zusammengestellt. Dieser steht hier zum Download bereit.

Das Bundesinistitut für Berufsbildung hat mit zwei Flyern über die neuen Ausbildungsberufe informiert.  

Um die neuen Ausbildungsberufe publik zu machen und Auszubildende zu gewinnen, können bei der AWI gesonderte Aufkleber und Poster "Wir bilden aus!" kostenfrei bestellt werden.


Schüler und Jugendliche, die an einer Ausbildung in den neuen Automatenberufen intressiert sind, finden weitere Hinweise in einem Infoblatt zusammengestellt.

Die Berufsschulen, die die neuen Automatenberufe beschulen, finden Sie hier.

 
 
Ausbilden - ein Gewinn!


Gut ausgebildetes Personal mit betriebsspezifischem Know-how ist ein wichtiger Wettbewerbsfaktor.

Ausbildung schafft eine hohe Identifikation mit dem Unternehmen und Verständnis für betriebliche Belange.

Im Betrieb qualifizierte Mitarbeiter können flexibler auf kurzfristige Veränderungen oder neue Marktsituationen reagieren.


Interessierte Unternehmer finden hier weitere Informationen zu den Anforderungen, im eigenen Unternehmen auszubilden. 

Gemeinsam mit dem DIHK haben die in der Arbeitsgemeinschaft Automatenwirtschaft zusammenarbeitenden Verbände Antworten auf Fragen zusammengestellt, die von ausbildungsbereiten Unternehmern häufig gestellt werden. Die Antworten sind in dem Infoblatt  "Ausbildung in den neuen Ausbildungsberufen - So geht's!" aufgeführt.

Weiterführende Hinweise zur Ausbildung in der Automatenwirtschaft können Sie der neuen, von der Arbeitsgemeinschaft Automatenwirtschaft geschalteten Internetseite www.automatenberufe.de entnehmen.

Zur finanziellen Förderung der Schaffung von Ausbildungsplätzen haben Bund und Länder unterschiedliche Förderprogramme aufgelegt.

Wir hoffen und wünschen, dass Automatenunternehmer diese Ausbildungsmöglichkeiten in großem Umfang nutzen werden. 


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